Alle Erkenntnis beginnt damit, dass man Ehrfurcht vor dem Herrn hat. Sprüche 1,7

 

The fear of the LORD is the beginning of knowledge. Proverbs 1,7

 

 

 

 
Kinder aus Kotagala
Kinder aus Kotagala

Herzlich willkommen auf der Homepage von Hoffnung für Kotagala!

 

Was ist "Hoffnung für Kotagala"? Wer sind wir?

Wir kümmern uns um die Menschen in einem Ort in der Mitte von Sri Lanka, eben in Kotagala. Dort gibt es riesige Teeplantagen, in denen viele der ärmsten Einwohner aus dem Ort arbeiten. Sie bekommen für unsere Verhältnisse sehr wenig Lohn, umgerechnet ca. 5,- Euro pro Tag, bei europäischen Lebenshaltungskosten. Sie leben daher in ausgesprochen ärmlichen Verhältnissen und können ihre Kinder nicht ausreichend fördern. Häufig bleibt den Kindern kein anderer Weg, als selber wieder auf den Plantagen zu arbeiten. (Zu den aktuellen Lebensbedingungen der Teepflücker auf Sri Lanka gibt es unter der Internet-Adresse http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-17821757 einen informativen englisch- sprachigen Kurzbericht des britischen Fernsehsenders BBC.) Um diesen Familien zu helfen, wollen wir in Kotagala eine Ausbildungseinrichtung aufbauen und unterhalten, in der die Kinder einen Beruf erlernen können und damit eine gerechte Chance für ihr späteres Leben bekommen.

"Hoffnung für Kotagala" gibt auch keine Veranlassung für Zweifel oder Misstrauen. Es handelt sich bei unserem Verein nicht um ein anonymes Hilfsprojekt, das in fernen Ländern soziale Dienst leistet, ohne dass übnerprüfbar ist, ob das Geld auch ankommt. Es geht auch nicht daraum, mit einem andauernden Spendenfluss aus dem reichen Deutschland die Bewohner von Kotagala in Unselbständigkeit und Abhängigkeit zu halten.

Wir sind "anders". Unser Verein wurde gegründet von Presbytern und Bürgern unserer Ortsteile Hüttenberg-Volpertshausen, -Rechtenbach, und -Weidenhausen.

Den Vorsitz hat Ramanatahan (Roy) Vipoosana übernommen, ein Handwerker aus Volpertshausen, der selber aus Kotagala stammt und ein treues Gemeindeglied der Volpertshäuser Kirchengemeinde ist. Er hatte die Idee, ein Ausbildungszenrum in Kotagala zu bauen. In 6 Monaten sollen dort junge Männer und Frauen in 6 Lernfeldern ausgebildet werden. Es geht also um Hilfe zur Selbsthilfe. Die Menschen in Kotagala sollen befähigt werden, selbst ihre Not zu lindern. 

Doch bis zum Abschluss unseres Projekts ist es noch weit. Inzwischen haben wir zwar ein Grundstück in Kotagala gekauft. Auch ist die Bauplanung beendet und eine Baugenehmigung wurde von den örtlichen Behörden  erteilt. Die Fundamente des Gebäudes wurden erstellt und in diesem Jahr konnten bereits die Grundmauern hochgezogen werden.

Uns fehlen im Moment aber weitere Mittel für die Errichtung des Gebäudes und zukünftig noch Gelder für die Ausbildung und die Verpflegung der Jugendlichen. Zwar werden wir von den Kirchengemeinden Volpertshausen, Weidenhausen und Vollnkirchen sowie von der Evangelischen Gemeinschaft und dem CVJM in Weidenhausen unterstützt. Wir brauchen aber weiter jede Hilfe.

Es geht aber nicht nur um materielle Unterstützung: Die Menschen in Kotagala, Angehörigen der tamilischen Minderheit in einer ethnisch überwiegend singhalesischen und religiös buddhistisch orientierten Umgebung (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Indische_Tamilen_in_Sri_Lanka) sollen auch mit dem christlichen Glauben in Berührung kommen, ihnen soll das Evangelium von Jesus Christus verkündigt werden. Die Betreuung des Projektes liegt deshalb mit in der Hand einer örtlichen christlichen Gemeinde, der "Grace Samaritan Church", die die theologische Begleitung gewährleisten kann.